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„Pinky“ holte sich wieder Platz 1

KULMBACH. Ein besonderes Event ging am Wochenende in der Bindlacher „Bärenhalle“ über die Bühne. Bei der 1. internationalen Tattoo Convention gab es alles Wissenswerte über Tattoo, Piercing und Body- Painting sowie tolle Shows. Der Kulmbacher Jürgen Zink alias „Pinky“, der das Treffen mit veranstaltet hatte, konnte sogar einen 1. Preis im Tattoo-Wettbewerg Kategorie „Most Crazy“ belegen. Und dass er wirklich zu den Besten gehört, beweist der Erfolg seiner ehemaligen Schülerin Nicole Minervini. Die Kulmbacherin, die in Pegnitz ein Tätowierstudio betreibt, holte sich in der Wertung „Best of Tribal/ Celtic“ den hervorragenden 2. Platz. 

Rund 30 Tätowierer aus ganz Deutschland, Belgien, Holland, Tschechien und sogar aus Venezuela, Brasilien und Thailand präsentierten den Besuchern ein Angebot, wie man es sonst nur bei Messen in Großstädten wie Berlin oder Frankfurt findet. Verschiedene Stände mit Lack- und Lederbekleidung, Schmuck und Piercing-Zubehör rundeten das Angebot ab.
Bei einem Contest wurden in verschiedenen Kategorien wie „Best of Day“, „ Best Male“ und „Best Female“ und anderen Preisen vergeben. Jürgen Zink gelang in der Wertung „Most Crazy“ der große Wurf. Sein Kunstwerk auf der Haut von Andrea aus Scheßlitz wurde als das Beste bewertet. „Ich freue mich riesig über mein Abschneiden und vor allem über den Erfolg dieser Veranstaltung“, betonte er. 

Höhepunkt an den beiden Tagen waren eine Freak-und eine Pyroshow, die die Lords of Insanitiy boten. Der eine Teil des Duos, von Kopf bis Fuß tätowiert, präsentierte eine waghalsige Feuershow, bei der es besonders den Gästen in der ersten Reihe richtig heiß wurde. Dabei bewies er sowohl feuerspeiende Fähigkeiten als auch eine scheinbare Unempfindlichkeit der eigenen Haut gegen Feuer. 

Die zweite Hälfte der beiden Lords stach sich Nadeln durch die Wangen und durch den Hals und ließ sich von einer Zuschauerin mit Dartpfeilen bewerfen, die dann in seiner Haut stecken blieben. Um sich zu stärken, aß er auf der Bühne lebende Regenwürmer und Glühbirnen. Ein Höhepunkt der Show war, als er sich einen Korkenzieher durch die Nase drehte und anschließend mit diesem eine Flasche Wein entkorkte.

Über 2500 Besucher strömten am Samstag und Sonntag in die Bärenhalle. Sowohl die Aussteller als auch die Gäste waren von den Darbietungen und der tollen Atmosphäre angetan. Nächstes Jahr wollen die Veranstalter eine zweite Auflage der Messe abhalten, wenn es nach Jürgen Zink geht, könnte diese auch in Kulmbach stattfinden.

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